Re: BOND 26: Phoebe Waller-Bridge soll das Drehbuch schreiben

#31
vodkamartini hat geschrieben:
29. September 2019 15:19
Irgendwie hat es bis zur Craig Ära auch ohne Disney problemlos funktioniert. Und Quick and Dirty ist bei einem 2 (von mir aus notfalls auch 3) Jahre Rhythmus rein gar nichts. Das ist Unsinn.
Naja, Dalton hat von 1989 bis 1994 fünf Jahre brav gewartet, bis es ihm zuviel wurde und er gegangen ist.
Und auch da war nicht der Darsteller schuld, sondern die rechtliche Situation.

Zudem hatte man zu Connery/Lazenby/Moore Zeiten größtenteils literarische Vorlagen, aus denen man schneller ein Drehbuch machen konnte, als wenn man jedes Mal komplett bei 0 anfangen muss.

Kann man allein daher nicht mit heute vergleichen.

Re: BOND 26: Phoebe Waller-Bridge soll das Drehbuch schreiben

#32
Nur weil Waller-Bridge zurückkehrt, heisst das noch lange nicht, dass es noch einen Craig-Bond gibt. Purvis und Wade schrieben auch für Brosnan und kehrten dann für die Craig-Bonds zurück. Von Richard Maibaum wollen wir erst gar nicht anfangen.
Wenn NTTD ein Erfolg werden sollte, wäre es für Craig doch nur ein Risiko noch einen weiteren Film zu drehen, der unter Umständen nicht so gut ankommt.
Ich denke auch, dass es nach NTTD Zeit wird für einen neuen Hauptdarsteller.

Re: BOND 26: Phoebe Waller-Bridge soll das Drehbuch schreiben

#33
Ich bin auch generell kein Freund dieser "Kollaborationsvermutungen" wie "Regisseur X wäre besonders geeignet für Bond weil er schon mit Craig gearbeitet hat" oder jetzt "PWB schreibt Skript für Bond 25 mit Craig = PWB schreibt Skript für Bond 26 auch mit Craig". Ganz ehrlich, die Olle kann doch ein Skript schreiben und das kann 2022 verfilmt mit oder ohne Fuku oder Craig, das hängt doch alles nicht so sehr zusammen.

Und diese Aussage...
Martin007 hat geschrieben:
29. September 2019 16:49
Ich denke auch, dass es nach NTTD Zeit wird für einen neuen Hauptdarsteller.
...unterschreib ich sowieso.
We'll always have Marburg

Re: BOND 26: Phoebe Waller-Bridge soll das Drehbuch schreiben

#34
Ja, sollte NTTD ein großer Erfolg werden (davon ist eigentlich ohnehin auszugehen), wird Craig bestimmt nicht so dämlich sein, und diesen Triumph kompromittieren. Schätze, er wird sich nach Bond eher kleineren Herzensprojekten widmen. Erst dann werden wir sehen, ob er sich spielerisch auch außerhalb des monumentalen 007-Schattens beweisen kann. Bis auf Layer Cake (der außerhalb von GB erstmal unbekannt blieb, bis er dann Jahre später zum Kultfilm avancierte) und Munich - manche würden auch Road to Perdition dazu zählen - sah es vor Bond für ihn auf internationaler Ebene eher mager aus, was aber keineswegs etwas über sein Spieltalent aussagt - nicht falsch verstehen.

Re: BOND 26: Phoebe Waller-Bridge soll das Drehbuch schreiben

#37
Invincible1958 hat geschrieben:
29. September 2019 21:17
Keiner der sechs bisherigen Bonddarsteller war VOR Bond ein großer Kinostar.
Moore und Brosnan waren TV-Stars, aber als Kino-Hits hatten sie nicht vorzuweisen,
und Connery, Lazenby, Dalton und Craig waren dem Mainstream-Publikum so gut wie unbekannt.

Und das ist auch gut so.
Wenn man bereits ein großer Name im Kino ist, ist es umso schwerer als Bond zu überzeugen.

Qualitativ überzeugt Craig mich auf jeden Fall in der BBC-TV-Serie "Our Friends In The North". Dadurch war er seit Mitte der 90er einem breiten Publikum in Großbritannien bekannt, nur eben nicht international. https://en.wikipedia.org/wiki/Our_Friends_in_the_North

Re: BOND 26: Phoebe Waller-Bridge soll das Drehbuch schreiben

#41
vodkamartini hat geschrieben:
30. September 2019 08:06
Man kan es drehen und wenden wie man will, aber Craig würde heute ohne die Bondrolle kein Mensch kennen. Er hat vor Bond nichts Relevantes im SInne von einpräsamen Hauptrollen vorzuweisen (Layer Cake ist gut, aber den hat damals kaum jemand gesehen).
Wie sind wir denn jetzt auf dieses Thema gekommen?
Craig hat es nie darauf angelegt ein großer Star zu werden.

Hier wird teilweise so argumentiert als ob man am Bekanntheitsgrad die Qualität ablesen kann.

Connery, Lazenby und Dalton hätte ohne Bond auch später niemand gekannt.
Und Moore und Brosnan hätten zumindest keine Kino-Karriere hingelegt.

Wie ich schon erwähnt habe: DARUM geht es bei Bond. Man sucht sich einen Schauspieler, der dann zu Bond wird.
Jemanden zu nehmen, der vorher schon ein Star ist, ist kontraproduktiv.

Re: BOND 26: Phoebe Waller-Bridge soll das Drehbuch schreiben

#43
vodkamartini hat geschrieben:
30. September 2019 08:06
Man kan es drehen und wenden wie man will, aber Craig würde heute ohne die Bondrolle kein Mensch kennen. Er hat vor Bond nichts Relevantes im SInne von einpräsamen Hauptrollen vorzuweisen (Layer Cake ist gut, aber den hat damals kaum jemand gesehen).
Also allein dank Tomb Raider und Road to Perdition kannte ich ihn schon, und mit seiner starken Ausstrahlung hätte er es in den folgenden 15 Jahren mit Sicherheit zu mehr Rollen in diesem Umfang gebracht.
Von daher kann ich der Aussage so nicht zustimmen. Was aber auch ziemlich irrelevant ist für den thread und darüber hinaus
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: BOND 26: Phoebe Waller-Bridge soll das Drehbuch schreiben

#44
Invincible1958 hat geschrieben:
30. September 2019 14:51
Hier wird teilweise so argumentiert als ob man am Bekanntheitsgrad die Qualität ablesen kann.
Oh man, sowas geht mir richtig gegen den Strich! Einfach mal die Beiträge zuende lesen, bitte. Ich habe in meinem Beitrag weiter oben nicht ohne Grund geschrieben, dass Craigs mäßiger Ruhm vor Bond nichts über seine Qualität als Schauspieler aussagt...

Re: BOND 26: Phoebe Waller-Bridge soll das Drehbuch schreiben

#45
danielcc hat geschrieben:
30. September 2019 22:33
vodkamartini hat geschrieben:
30. September 2019 08:06
Man kan es drehen und wenden wie man will, aber Craig würde heute ohne die Bondrolle kein Mensch kennen. Er hat vor Bond nichts Relevantes im SInne von einpräsamen Hauptrollen vorzuweisen (Layer Cake ist gut, aber den hat damals kaum jemand gesehen).
Also allein dank Tomb Raider und Road to Perdition kannte ich ihn schon, und mit seiner starken Ausstrahlung hätte er es in den folgenden 15 Jahren mit Sicherheit zu mehr Rollen in diesem Umfang gebracht.
Von daher kann ich der Aussage so nicht zustimmen. Was aber auch ziemlich irrelevant ist für den thread und darüber hinaus
Ich hab beide Filme im Kino gsehen und Craig hat nicht den geringsten Eindruck bei mir hinterlassen. Als er Bond wurde, war ich sicher, ihn noch nie zuvor gesehen zu haben. :wink:
Und mal ganz ehrlich, das sind bessere Nebenrollen in nicht ganz so tollen Filmen. Ne, da bleibe ich zu 100% bei meiner Einschätzung.
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