Re: Die Zukunft des James Bond Franchises

#826
Revoked hat geschrieben:
22. Juni 2020 21:23
zu einer Prognose hat er sich auch nicht hinreißen lassen. Langweilig.
Das würde ich ihm jetzt nicht vorwerfen, denn aktuell gibt es eben niemanden wie Moore oder Brosnan, der ziemlich sicher der nächste Bonddarsteller werden könnte.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Die Zukunft des James Bond Franchises

#827
Ja, aber als Fan darf er zumindest seinen Favoriten benennen. Aber der Typ leiert lieblos die von mir genannte Liste runter. Wahrscheinlich macht der für jedes Franchise so ein Video.
Don‘t you bet that you‘ll ever escape me
Once I put my sights on you
Got a licence to kill
And you know I‘m going straight for your heart

Re: Die Zukunft des James Bond Franchises

#828
DonRedhorse hat geschrieben:
22. Juni 2020 19:48
Das habe ich ja noch nie gehört. Natürlich sind die Schotten Briten, ebenso wie die Waliser (nicht zu verwechseln mit den Einwohnern des Kantons Wallis) und die Engländer. Das ganze nennt sich geographisch Großbritannien.
Wobei Grossbritannien natürlich nur die Insel ist, der Staat ist als Vereinigtes Königreich oder UK zu bezeichnen. Das nur so nebenbei.

Die von dir erwähnten Walliser sind übrigens teilweise ähnlich separatistisch eingestellt. Aber was hilft es ihnen? Walliser sind Schweizer, Bayern sind Deutsche, Katalanen sind Spanier und Schotten, Seans und Tims sind Briten.
We'll always have Marburg

Re: Die Zukunft des James Bond Franchises

#829
Uh. Vorsicht. Einen Schotten als Briten zu bezeichnen, ist vielleicht so grade noch ok. Bezeichnest du ihn als Engländer... bist du Nessi- Futter!
Spaß beiseite: die Schotten haben seit Jahrhunderten grausam unter den Engländern gelitten. Sie wurden verachtet, bis aufs Blut gequält, ausgeplündert, drangsaliert und abgeschlachtet. Leider ist auch das heutige Verhältnis von Bitterkeit gezeichnet. So hat Schottland unfaßbar viel Öl vor der Küste und ist trotzdem bettelarm. Das Geld (zB auch die gesamten Steuern auf Whisky!) fließt in den britischen Staatssäckel (also nach London) und in Schottland fehlt es an allen Ecken und Enden. Sprich mit nem Schotten und du hörst hilflose Wut gegenüber dem Common „wealth“!
Und der Schotte ist auch ein anderer Menschentyp. Wo der Engländer höflich und kühl distanziert ist, ist der Schotte warmherzig. Ich habe in Schottland sehr viele freundliche und liebenswerte Menschen kennengelernt- in Cornwall nicht.

Übrigens, vor der Wahl, in der die Schotten sich für den Verbleib im UK entschieden haben, hatte England durchblicken lassen, daß beim Verlassen der Gemeinschaft alle Ansprüche der älteren Generation an die staatliche Altersversorgung verfallen. Völliger Blödsinn, aber die ältere Generation hat es mit der Angst zu tun bekommen und hat dann in großer Zahl für den Verbleib gestimmt. Und die jüngere Generation kocht vor Wut und Enttäuschung.

Re: Die Zukunft des James Bond Franchises

#831
Casino Hille hat geschrieben:
23. Juni 2020 00:11
Was JK Rowling wohl zu all dem sagen würde?

Wie dem auch sei: Bitte zurück zum Thema, über Nationalitäten und politisch korrekte Bezeichnungen könnt ihr woanders weiter diskutieren. Danke.
Zurück zum Thema: Für die Zukunft des James Bond Franchises wünsche ich mir als Darsteller einen schottischen Briten aus dem UK, 35 Jahre alt, schwarze Haare, hübsch und charmant und gleichzeitig hart und mit einer toleranten Einstellung zu Transgender.

Ein englischer Brite, ein walisischer Brite oder ein Nordire wären aber auch okay. Meinetwegen auch ein Australier aus dem Commonwealth.
Vorfreude ist die schönste Freude

#Marburg2020

Though this be madness, yet there is method in’t
William Shakespeare, Hamlet

Re: Die Zukunft des James Bond Franchises

#834
Meinetwegen kann auch ein Taiwanese oder ein Mexikaner den Bond spielen, solange er es gut macht. Was im Pass des Darstellers steht, ist mir herzlich egal. Aber tolerant gegenüber Transgender muss er sein, da hat Don recht, und das war bislang ja ohnehin mit Abstand das wichtigste Kriterium.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Die Zukunft des James Bond Franchises

#835
Revoked hat geschrieben:
22. Juni 2020 21:23
Nein, weil er kaum eigenen Ideen hatte. Dass fand ich noch schlimmer. Um gute Ideen für einen Bonddarsteller zu haben, braucht man von Bond keine Ahnung und haben. Aber der hat einfach mal eben „who will play Bond next?“ bei G eingegeben und dann losgelegt..... zu einer Prognose hat er sich auch nicht hinreißen lassen. Langweilig.
Also ich fand es jetzt ganz interessant, weil da tatsächlich ein paar Gesichter dabei waren, die ich so gar nicht auf dem Radar hatte... schlicht und ergreifend, weil ich die Serien/Filme nicht kenne oder deren Rollen zu klein waren und sie mir nicht aufgefallen sind.

Eine Prognose und auch einen Fav. würde ich heute als "bekannter" YouTuber auch nicht mehr so ohne weiteres rausposaunen. Und zu sagen, der gute Mann hat keine Ahnung (war Samedi, ich weiß) ist doch etwas snobistisch. Und wenns nur um den Fehler mit Moore als erstem Briten geht, ist das ein blöder aber verzeihlicher Fehler und bedeutet auch noch nicht, dass der Mann keine Ahnung hat.

DonRedhorse hat geschrieben:
23. Juni 2020 07:48
Casino Hille hat geschrieben:
23. Juni 2020 00:11
Was JK Rowling wohl zu all dem sagen würde?

Wie dem auch sei: Bitte zurück zum Thema, über Nationalitäten und politisch korrekte Bezeichnungen könnt ihr woanders weiter diskutieren. Danke.
Zurück zum Thema: Für die Zukunft des James Bond Franchises wünsche ich mir als Darsteller einen schottischen Briten aus dem UK, 35 Jahre alt, schwarze Haare, hübsch und charmant und gleichzeitig hart und mit einer toleranten Einstellung zu Transgender.

Ein englischer Brite, ein walisischer Brite oder ein Nordire wären aber auch okay. Meinetwegen auch ein Australier aus dem Commonwealth.
Dunkelbraune Haare wären auch okay für mich... nur bitte nicht blond. ;)
Ansonsten gehe ich total mit dem konform was Du sagst. :)
www.ewiggestern.de (der Retro-Podcast)

Re: Die Zukunft des James Bond Franchises

#836
MARVEL hat geschrieben:
1. Juli 2020 11:41
Eine Prognose und auch einen Fav. würde ich heute als "bekannter" YouTuber auch nicht mehr so ohne weiteres rausposaunen.
Warum? Dann hätte das Video zumindest einen höheren Nutzwert als so wie jetzt, wo er wirklich nur bekannte Favoriten vorstellt. Und die findest du auch mit jeder Google-Suche. Ich verstehe gar nicht, warum YouTuber erfolgreich sind hierzulande, die nur das liefern, was dir jeder Suchalgorithmus schneller und übersichtlicher liefern kann. Ohne persönliches eigenes Futter braucht man meinetwegen solche Videos nicht wirklich zu machen. Wenn ich dem YouTuber folge, dann weil ich ihn als Person interessant finde und dann will ich doch auch seine Meinung und seine Favoriten hören.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Die Zukunft des James Bond Franchises

#837
Casino Hille hat geschrieben:
1. Juli 2020 12:17
MARVEL hat geschrieben:
1. Juli 2020 11:41
Eine Prognose und auch einen Fav. würde ich heute als "bekannter" YouTuber auch nicht mehr so ohne weiteres rausposaunen.
Warum? Dann hätte das Video zumindest einen höheren Nutzwert als so wie jetzt, wo er wirklich nur bekannte Favoriten vorstellt. Und die findest du auch mit jeder Google-Suche. Ich verstehe gar nicht, warum YouTuber erfolgreich sind hierzulande, die nur das liefern, was dir jeder Suchalgorithmus schneller und übersichtlicher liefern kann. Ohne persönliches eigenes Futter braucht man meinetwegen solche Videos nicht wirklich zu machen. Wenn ich dem YouTuber folge, dann weil ich ihn als Person interessant finde und dann will ich doch auch seine Meinung und seine Favoriten hören.
Wie gesagt, mir hat er einige Darsteller vorgestellt und auch gesagt woher ich die kenne(n könnte). Bei der Google Bildersuche erfahre ich nix über die Jungs.
Und wenn man sich anschaut wie kontroverse Meinunungen heute im Netz zerstückelt werden... ich wäre da heute auch vorsichtig. Die Menschen, die sich in Anonymität wähnen sind leider oft kacke!
Wie viele YouTuber sagen zu Beginn eines Videos überdeutlich, dass das Video nur ihre persönliche Meinung wiederspiegelt...
Und ich fand seine Aufarbeitung übrigens auch unterhaltsamer als die Google-Bildersuche. :)
www.ewiggestern.de (der Retro-Podcast)

Re: Die Zukunft des James Bond Franchises

#838
Nein, dass was er gezeigt hat war nahezu 1:1 das, was die englischen Yellowpress-Internepräsenzen ausgearbeitet haben. Inklusive der „Backgroudinfos“, die er wiedergibt.

Es wäre so, als ob du einen Bild.de Online Artikel nimmst und ihn einfach als Erzählvideo aufbereitest.

Keine einzige eigene Idee oder Recherche steckt dahinter.

Und wenn man dann nicht mal ein persönliches Resumee oder Statement macht, gibt es nicht mal eine 3-.
Don‘t you bet that you‘ll ever escape me
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Re: Die Zukunft des James Bond Franchises

#839
MARVEL hat geschrieben:
1. Juli 2020 12:21
Und ich fand seine Aufarbeitung übrigens auch unterhaltsamer als die Google-Bildersuche. :)
Gut, den individuellen Unterhaltungswert will ich dem Video nicht absprechen. Geschmackssache.
Ansonsten bin ich da aber eher bei Revoked – und würde tatsächlich auch vermuten, dass kein Bond-Experte hinter dem Video steckt.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Die Zukunft des James Bond Franchises

#840
Casino Hille hat geschrieben:
1. Juli 2020 12:44
...und würde tatsächlich auch vermuten, dass kein Bond-Experte hinter dem Video steckt.
Das mag sogar sein. Ich würde sagen ich kenne mich in der Reihe gut aus... wobei ich hier im Forum so einige Meister finden würde. ;)
Aber die Hälfte der Leute hatte ich nicht auf dem Schirm.
In so fern ist die Expertise des Videos vielleicht nicht Bond aber (unbekanntere) Schauspieler aus Filmen und Serien die ich nicht kenne.
Für mich also ein Mehrwert. :)

Spannender fände ich die Frage, wen aus dem Video ihr euch vorstellen könntet. ;)
www.ewiggestern.de (der Retro-Podcast)