Re: Indiana Jones

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Ich finde er hat nicht ganz das Charisma Fords (Pine). Er wirkt zu sehr wie ein Kopie (Pratt). Man sollte es einfach dabei bewenden lassen und diesen legendären Eintrag in die Filmgeschichte nicht weiter beschädigen. Warum muss es immer ein Reboot sein, warum muss es immer weiter gehen. Einfach mal was Neues probieren, hat ja eben mit Indy seinerzeit auch super geklappt, aber dieses ständige Melken vermeintlich sicherer Kühe ist einfach nur öde und der Antrieb fantasieloser Bürokraten und Erbsenzähler.
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Re: Indiana Jones

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vodkamartini hat geschrieben: 11. April 2021 15:53 Man sollte es einfach dabei bewenden lassen und diesen legendären Eintrag in die Filmgeschichte nicht weiter beschädigen.
Der Meinung bin ich ehrlich gesagt auch, obgleich ich irgendwie nicht so recht glauben kann, dass man nicht versuchen wird, die Kuh weiterhin zu melken.
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Re: Indiana Jones

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Das Thema ist einfach extrem sexy (Wonder Woman 1, Captain America 1, (X-Men), etc): man kann mythisches, urzeitliches mit historischer Fiktion vermengen. Das gibt einem große künstlerische Freiheit. Sicher wäre ein 70s Setting auch mal interessant dafür. Schön mit Schlaghose und langen Haaren und Kalter Krieg Set-up.
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Re: Indiana Jones

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Ich finde Indy ist schon was anderes als die erwähnten Superheldenabenteuer, vor allem viel besser ;). Der Witz liegt imo in dem Mix aus Swashbuckler-Abenteuer der Marke Flynn und später Stewart Granger, den man in den TV-Serials-Anzug der 40er-TV-Serials steckt, indem man das alles in kleine Miniabenteuer portioniert, die mit einem irren Cliffhanger enden (der oft kritisierte 2. Teil bringt das Konzept imo übrigens besonders auf den Punkt).
X-Men mag ich inzwischen nicht mehr sonderlich, finde die inzwischen recht dröge mit Ausnahme des Kalten Krieg-Settings in "First Class" (den meintest du vermutlich). Cap und Wonder Woman greifen jeweils die Weltkriege auf, was zwar irgendwie charmant ist, aber das Problem aufwirft, dass solche Helden die Kriege in 5 Minuten allein beendet, mindestens aber extrem verändert/beeinflusst hätten (was nicht nur purste Fantasy, sondern auch ein Stück weit langweilig ist, man denke nur an das grandios verkorkste Finale von Wonder Woman). Indy dagegen agiert am Rand historischer Ereignisse und erlebt seine Abenteuer einfach in dieser spezifischen Zeit, ohne diese zu verändern.
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Re: Indiana Jones

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Indy als Poster-Boy für Generation Marvel ist eine Geldbringer-Idee, die sich Disney nicht entgehen lassen wird … könnte man denken. Warum sie es stattdessen erst nochmal mit Ur-Großväterchen Ford versuchen, wissen sie vermutlich selbst nicht. Vielleicht fungiert Teil 5 aber auch als Backdoor-Start einer Reihe um einen Indy-Nachfolger oder eine Indy-Nachfolgerin. Derartiges hat man in der Vergangenheit ja immer wieder erfolglos versucht.
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Re: Indiana Jones

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Das wird nicht klappen. Das hat auch viel mit Zeitgeist und in dem Fall mit dem Hauptdarsteller zu tun. Das lässt sich nicht so leicht marvellisieren. Man denke nur an den letztlich belanglosen Tomb Raider mit Vikander, ein nettes Abenteuerfilmen, ok, aber vom popkulturellen Einfluss von Indiana Jones ist man Galaxien entfernt. Und ganz ehrlich, ich will keine Miss Indiana Jones sehen, was soll das (sehe ich wie bei Mrs Bond :)). Dann gleich was neues machen.
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Re: Indiana Jones

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vodkamartini hat geschrieben: 11. April 2021 18:44 Man denke nur an den letztlich belanglosen Tomb Raider mit Vikander, ein nettes Abenteuerfilmen, ok, aber vom popkulturellen Einfluss von Indiana Jones ist man Galaxien entfernt.
Das ist wohl richtig. Obwohl ich den tatsächlich ziemlich gern geschaut habe, ist das kein Film, an dem man sich erinnern wird, langfristig. Popkultur-Ikonen anzufassen kann eigentlich immer nur scheitern. Versuchen wird man es vermutlich dennoch, und zumindest ein paar müde Mark mitnehmen.
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Re: Indiana Jones

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Ich befürchte es auch, zumal wenn Disney ins Spiel kommt, aber die anderen Studios sind da auch nicht viel besser. Und ich schau den Tomb Raider auch ganz gern als Absacker an einem Wochentag-Abend. Gerade weil er im Prinzip so "low-scale" ist (und für "B" habe ich ja ein Faible), wirkt er entspannnend. Ich bin kein großer Bier-Trinker und man verzeihe mir die Allegorie, aber der ist wie ein Feierabend-Bierchen.
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Re: Indiana Jones

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Ich wollte mit meinen Vergleichen nicht die oben genannten auf eine Stufe mit Indy stellen - niemals! Ich wollte nur sagen, dass das Konzept „spielt in der Vergangenheit, bezieht sich auf was mythisches etc,“ - quasi fictive history immer zieht.
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Re: Indiana Jones

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Revoked hat geschrieben: 11. April 2021 17:02 Das Thema ist einfach extrem sexy (Wonder Woman 1, Captain America 1, (X-Men), etc): man kann mythisches, urzeitliches mit historischer Fiktion vermengen. Das gibt einem große künstlerische Freiheit. Sicher wäre ein 70s Setting auch mal interessant dafür. Schön mit Schlaghose und langen Haaren und Kalter Krieg Set-up.
Richtig gut ist Indy für mich irgendwie nur in der Zeit bis 1945. Genau wie Star Wars auch nur so richtig mit Imperium (oder Rest-Imperium wie in "The Mandalorian") funktioniert.
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Re: Indiana Jones

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Revoked hat geschrieben: 11. April 2021 20:48 Indy funktioniert auch ohne „Imperium“ in Temple of Doom sehr gut.
Temple of Doom spielt aber auch vor 1945. :wink:

Die Sowjets haben im letzten Teil meiner Meinung nach aber auf jeden Fall gar nicht funktioniert.
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