STIRB AN EINEM ANDEREN TAG bekommt von mir die Note:

1 (Sehr gut)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (7%)
2
Insgesamt abgegebene Stimmen: 8 (57%)
3
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (14%)
4
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (7%)
5 (völliger Schwachsin)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (14%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 14

#2
Eine 3-

Mehr ist für diesen Bond-Film nicht drin. Als Film selber wäre er auf ne recht glatte 2 gekommen, aber im Vergleich zu anderen Bonds ist er nur mittlerer bis unterer Durchschnitt.
It's so deadly my dear...

#3
Also ich finde den Film, trotz meiner vielen Kritiken, auch im nachhinein nicht wirklich schlecht. Ich werde mir DAD heute nochmal anschauen und dann werden wir sehen. DAD ist vermutlich halt auch etwas gewöhnungsbedürftig, da sonst unter Umständen die Fangemeinde schrumpft und er sich auch vielleicht aus Marketinggründen an aktuellen Filmen messen muss. Man wollte also auf der Höhe der Zeit beleiben (meine Vermutung).

Alles in Allem denke ich wird mir der Film heute abend auch besser gefallen. Aber ich kann jetzt schon sicher den Film mit einer 2 bewerten, denn eine 3 oder schlechter hat in meinen Augen sich bis jetzt nur MOONRAKER verdient. Und das auch nur weil man damals auf der STAR WARS- Welle mitschwimmen wollte und zu dieser 3 komm ich einzig und alleine durch die für damals absolut überzogene Laserschlacht. :? :? :?

Gernot Du hast recht, der Film mag zwar nicht so gut sein, wie ich erwartet habe, aber er ist durch seine vielen Anspielungen und ähnlichen Locations ein mit gutem Gewissen vertretbarer Jubiläumsbond. :) :) :)

Ciao

Tobi
"Bergsteigen und Klettern kann das volle Spektrum der Höhen und Tiefen eines Lebens in wenige Tage, manchmal wenige Stunden komprimieren. - Meine glücklichsten Tage waren die, an denen ich alles zurückgelassen habe und mein Verständnis der Dinge neu definiert habe, die wirklich wichtig sind."

Steve House

#4
ich gib DAD höchstens ne 3- ich fand ihn nicht sehr überzeugend hab mehr erwartet
gerade die specialeffects haben mich enttäscht DAD kommtnicht annächernd an die alten bonds ran wie es im vorfeld angekündigt wurde

#5
Eine glatte 2 hat der Film bei mir verdient. Aber zum besten Bond aller Zeiten fehlt doch etwas,wenn auch nicht besonders viel...
Da wäre zum Beispiel die Realitätsnähe der Gadgets,die zwar noch nie besonders herausragend war,es in diesem Film jedoch absolt auf die Spitze treibt: nettes auto Mr.Bond,aber die Unsichtbarkeitsfunktion ist doch ein Bisschen unrealistisch,oder? Mal ganz abgesehen davon,dass sich diese Juxfunktion auch noch selbst repariert,als sie bei einer Verfolgungsjagd mit Zao zwischenzeitlich den Geist aufgibt!.........Das ist von jeglicher Realität etwa so weit entfernt,wie die Sonne von der Erde,aber um die zu grillen braucht man keine Sonne:"Ikarus" tu's auch.Allerdings nicht die ganze Erde,sondern nur die Minenfelder zwischen Nord- und Südkorea und einen Eispalast in Island.


FAZIT:

Dieser Bondfilm kann es Niveaumäßig gesehen durchaus mit seinen Vorgängern aufnehmen,natürlich auch bezüglich der Action,die allerdings manchmal etwas überdosiert ist.
Außerdem hat Q einen würdigen Nachfolger gefunden,dessen Synchronstimme mir jedoch ein bisschen auf die Nerven gegangen ist.
Zuletzt geändert von Chefcruiser am 1. Dezember 2002 11:07, insgesamt 1-mal geändert.
Bild

Hab solche Angst vor dem nächsten Film

#6
Also ich war ziemlich entäuscht. Ich hatte mir echt mehr als eine Mischung
aus einem zweitklassigen Actionfilm und StarWars Episode 2 (Fechtkampf,usw.)
vorgestellt.ich hoffe das es bei nächsten Film nicht schlimmer wird :?
Fazit: für einen richtigen Bondfan ist es einfach nicht genug und zu kitschig


Wertung: 3

#7
Von mir eine fünf. Wie soll das noch weitergehen. Wieviel Action wollen die noch in 2 Stunden Film reinpacken. Alles wurde mit Computer aufgezogen. Für mich der 3 schlechteste Film der ganzen Reihe. Unsichtbares Auto, was für ein blödsinn. Dann der Blödsinn aus Diamantenfieber (Laser aus dem All). Einfach enttäuschend. Eine richtige Tragödie.

#9
Ich hab mir den neuen Bond nun zum zweiten Mal angesehen und komm zu folgendem Schluss:

Wer sich richtig gut in der "Bond- Materie" auskennt und sich vom ersten DAD- Schock erholt hat, der findet einen Film dem es echt an nichts mangelt. Traumhafte Locations, welche spontan an vergangene Abenteuer erinnern, wie zum Beispiel der Strand am Anfang von DAD und die Kameraeinstellung am Anfang von der Der Hauch des Todes auf Gibraltar. Ironische Bemerkungen, welche man in früheren Abenteuern findet bzw. welche förmlich nach einer Erinnerung schreien. And last but not least, der neue, enttäuschte, verratene und gedemütigte Bond, der bei genauem hinsehen wahre "Gefühlseruptionen" zeigt, wie z.B. einen nervösen Blick, die Angst vor der Zukunft die zum Teil spürbar ist, ein Zucken mit den unteren Augenrändern welches zeigt, dass er mit seiner hilflosen Situtation der Gefangenschaft und seiner von ihm befürchteten Exekution nicht ganz klar kommt.

Das Ziel, welches man sich mit TWINE gesetzt hat, Bond erfolgreich ins 21. Jahrhundert zu bringen ist ganz gut gelungen. Nämlich, dass ein Bond auch Gefühle und Ängste hat und dass auch er verwundbar ist. DAD hat sich im zweiten Anlauf bei mir einen bedeutend besseren Rang erkämpft, um nicht zu sagen, dass ich ihn bei den Besten einstufen würde, aber an meine alten Topics wird er nicht heranreichen. Kommt aber in meinen Top Ten weit nach vorn.

Man kann über die ganzen Mängel (Computeranimationen, schlechte Modelle, usw.) hinwegsehen, wenn man den Film richtig wirken lässt. Dann zeigt er ein anderes Gesicht und zollt seinen Tribut an 19 vorangegangene Abenteuer und 40 glorreiche Jahre in denen 20, von uns so heiss geliebte Filme gedreht wurden. Kurz,


DIE ANOTHER DAY / STIRB AN EINEM ANDEREN TAG


hat sich den Titel Jubiläums- Bond echt verdient.

Ciao

Tobi
"Bergsteigen und Klettern kann das volle Spektrum der Höhen und Tiefen eines Lebens in wenige Tage, manchmal wenige Stunden komprimieren. - Meine glücklichsten Tage waren die, an denen ich alles zurückgelassen habe und mein Verständnis der Dinge neu definiert habe, die wirklich wichtig sind."

Steve House

I´m absolutely not amused

#10
Die ganze Serie durchzog über 40 Jahre hindurch ein gewisser Standard und ein Niveau, das immer gehalten wurde. Es gab ausgezeichnete, gute und schwächere Bonds aber niemals einen schlechten. Mit dieser Tradition scheint es ab "Stirb an einem anderen Tag" vorerst vorbei zu sein: Der Film ist von Grund auf schlecht.
Vorbei der Stil, Charme und Witz aller anderen 19 Abenteuer unseres trickreichen geliebten MI6-Agenten. James-Bond-Filme waren für mich immer etwas Besonderes, Spezielles. Alle zwei Jahre ist es wieder so weit und dementsprechend freute ich mich auf den neuen Film.
Während der Titelvorspann noch einen würdigen actiongeladenen Einstieg zum zweifachen Jubiläum versprach, weckte die äußerst verstörende, unheimliche, sehr ernste und mit sämtlichen Traditionen brechende Titelsequenz erstes Unbehagen. Was früher als Markenzeichen der Bond-Filme und als eigenständige innovative und äußerst ästhetische Kunstform auch von Nicht-Bondianern geschätzt und akklamiert wurde, war ein brutales, eigenwilliges Sammelsurium von Realszenen und lieblosen Computer-Choreographien.
Die darauf folgenden Handlungsstränge waren verworren und unlogisch, die Spezialeffekte waren zwar teilweise exzellent aber andererseits von solchen lächerlichen Dilletantismus (Stichwort Parasurfen), dass man sich in einer Satire vom Schlage eines Austin Powers wähnte. Der Streifen unterscheidet sich durch nichts von herkömmlichen Action-Filmen mit der Ausnahme, dass er in jeder Beziehung schlechter ist. Nur die Namen Bond, M, Q und Moneypenny mahnten den Zuschauer, dass er sich in einem 007-Film befindet.
Die MTV-Kamerabewegungen und Schnitte sind vielleicht für "Tripple X" angebracht und passend, aber sind in einem Bond-Film, der normalerweise durch Klasse und elegante Fotographie besticht, deplaziert. Neuerungen sind gut und sinnvoll und hatten für die Serie bisher immer eine belebende Wirkung was die ungebrochene Beliebtheit der Bond-Filme auch nach 40 Jahren auf der ganzen Welt beweist. But that`s simply too much! Wie es mit der Serie äußerst positiv hätte weitergehen können, bewies "Die Welt ist nicht genug" auf eindrucksvolle Weise.
Gegen dieses Machwerk, das ich spätestens beim idiotischen Showdown im Transportflugzeug vollends aufgegeben hatte und am liebsten gar nicht zur Serie zählen möchte, hat "Moonraker" die Ernsthaftigkeit eines Ingmar-Bergman-Films.
Hoffentlich ist unser Freund in zwei Jahren bei seinem neuen Abenteuer wieder ganz der alte.

endlich

#11
Endlich mal jemand der mir voll aus der Seele spricht!!!
DANKE!!
Die stupide zweideutigkeit wie z.B. "Läuft der Anzug ein, wenn er feucht wird" ist sowas von schlecht und hat eher den Stil eines, Sekudarstufe 1 besuchendem, Pisa schulabgänger!
Ganz traurig!
Allein wie unser Heule Emanze in Zeitlupe aus dem Wasser steigt ist sowas von schlecht, das würde sogar Axel Springer seinen Kunden nicht antun!
Meine Güte war ich entäuscht! Wo ist der unterschied zu XXX? Das war ein auf Action getrimmtes ganz schlechtes B-Movie mit Playstation-Grafik und Blueboxfilmen wie in den 50ern!
man man
Ich komme nicht drauf klar...

#12
Abgesehen von den paar lächerlichen Szenen, ist DAD ein wirklcih guter Bond. Vor allem der erste Teil. Die schlechten Szenen sind aber auch schon wieder so überzogen, dass man nur darüber lachen sollte.
Die, meiner Meinung nach, ergreifendste Szene ist die, als Bond gegen Zao ausgetauscht wird.

#13
Naja ich weiß net, irgendwie war der Film doch für ein Bond ziemlich schwach. Für ein Actionfilm ganz pasabel aber für ein Bond echt schwach!
Geschüttelt, nicht gerührt!

Einer der schlechtesten Bonds aller Zeiten

#14
Für mich ganz klar einer der schlechtesten Bond-Filme aller Zeiten (gleich nach Lizenz zum Töten, vielleicht aber noch vor Der Mann mit dem goldenen Colt). Nie war ein Bond effekthascherischer, unlogischer, austauschbarer und weniger charmant (Was sollte diese plumpe, unironische Jinx-Anmache auf Kuba? Unterste Schublade!). Einziger Höhepunkt: der wirklich packend inszenierte Fechtkampf! Interessant auch der Aspekt Bond in Gefangenschaft, mit Bart und langen Haaren. Ansonsten: Aufgesetzt und gestylt wirkende Action (Parasurfen im Rollkragenpulli auf Island sollte man Vin Diesel überlassen), logische Brüche, schlechte Effekte (insbesondere beim Finale im Flugzeug; da war Diamantenfieber für die damalige Zeit trickreicher; albern auch das Robocop-Outfit des ansonsten überzeugend dargestellten Schurken), ein seltsam hölzerner und blasser Brosnan (o.k., das sollte vielleicht an der Gefangenschaft liegen) und überzogene Spielereien (Was sollte das mit dem unsichtbaren Auto? Und was kommt als nächstes? Unsichtbarer Tarnkappen-Bond?). Wenig innovativ auch die Story: Eine krude Mixtur aus Goldfinger (Bond trifft auf den Schurken beim Golfen bzw. beim Fechten, Spieleinsatz hier ein Goldbarren, dort ein Diamant; ansonsten ein Satelit mit ordentlich Feuerpower - Diamantenfieber? Übrigens: Welche Rolle spielten die Diamanten eigentlich in DAAD, außer als Gesichtsschmuck?) Anspielungen auf alte Filme sind nett, aber sie sollten keine tragenden Teile der Story ausmachen, sonst kann man gleich ein Remake wie "Sag niemals Nie" drehen. Eine ganz andere Sache ist die Frauenrolle in den neueren Bond-Filmen: Die Tendenz, dem Helden eine "gleichwertige" Partnerin, mit ähnlichen Eigenschaften und Talenten zuzuordnen, entwertet die Einmaligkeit und damit den überzogenen Charme der Bond-Filme. Nein, ich bin kein Chauvi! Aber Bond wird dadurch austauschbar und beliebig, genauso, als würde man ihm einen "Super-Felix-Leiter" zur Seite stellen. Wo bleibt der Reiz? Schulnote: 5! So, jetzt gehts mir besser!