Was wäre wenn... Darsteller die fast Bond gewesen wären...

Hier könnt ihr allgemein über die unvergesslichen 007-Filme, Darsteller, Dreharbeiten, Lifestyle, Skurriles und alles andere diskutieren, was auf irgendeine Art und Weise etwas mit dem berühmtesten Geheimagenten der Kinogeschichte zu tun hat! Viel Spaß! Gezielte Reviews und Filmdiskussionen bitte in das entsprechende Unterforum - danke!
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Revoked
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Sehr sympathischer Typ... wäre mir als Tims Nachfolger lieber gewesen...
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SandyBondgirl
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MARVEL hat geschrieben: 19. Februar 2020 14:43 In Zeiten vor Craig hätte ich Owen sehr passend gefunden. Auch weit aus passender als Craig. Craig ist eher der Schläger-Typ.
Mittlerweile ich Owen natürlich deutlich zu alt.
Aber es wäre schon toll gewesen ihn als Bond anstelle Craigs zu sehen, er hätte viele alte Bond-Fans sicher nicht so vor den Kopf gestoßen wie Craig.
Wieso findest du, dass er Bond-Fans so vor den Kopf gestoßen hat?
Also, er ist schon anders, aber 'vor den Kopf stoßen' ist schon ein harter Ausdruck?
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craigistheman
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Daniel Day Lewis wäre natürlich ein unglaubliches Glück für das Franchise gewesen, aber ich denke Bond in den 90ern wäre ihm zu low gewesen.
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Revoked
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craigistheman hat geschrieben: 18. Oktober 2020 16:57 Daniel Day Lewis wäre natürlich ein unglaubliches Glück für das Franchise gewesen, aber ich denke Bond in den 90ern wäre ihm zu low gewesen.
Wäre wohl auf das Konzept angekommen... den Brosnan-Bond hätte er sicher nicht gemacht. Aber eine Mischung aus LTK und CR mit genug Geld hätte man auch ihn locken können.
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Invincible1958
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Revoked hat geschrieben: 18. Oktober 2020 18:42
craigistheman hat geschrieben: 18. Oktober 2020 16:57 Daniel Day Lewis wäre natürlich ein unglaubliches Glück für das Franchise gewesen, aber ich denke Bond in den 90ern wäre ihm zu low gewesen.
Wäre wohl auf das Konzept angekommen... den Brosnan-Bond hätte er sicher nicht gemacht. Aber eine Mischung aus LTK und CR mit genug Geld hätte man auch ihn locken können.
Warum kommt ihr immer auf die Idee, dass alle mit Geld käuflich wären?

Daniel Day-Lewis hat alle vier bis fünf Jahre einen Film gedreht, für den er sich im Vorfeld Jahre mit der Figur, die er spielt, beschäftigt hat.
Großes Franchises und Mainstream haben ihn kaum interessiert.

Der hätte garantiert viel mehr Geld verdienen können als er es in seiner Karriere getan hat.
Aber ihm scheint ein Leben als Farmer in Irland zu genügen - ohne Luxus, ohne Spotlight.

Daniel Day-Lewis der der Typ Mensch, der mit Geld am wenigsten käuflich ist.
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Revoked
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Ja, das macht ihn so sympathisch.
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craigistheman
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Invincible1958 hat geschrieben: 18. Oktober 2020 19:27 Daniel Day-Lewis der der Typ Mensch, der mit Geld am wenigsten käuflich ist.
Und weil eine Jahrzehnte lange Freundschaft zwischen euch liegt, kannst du das mit Sicherheit von ihm sagen, oder wie soll ich das jetzt verstehen? :)

Mal ganz davon abgesehen, dass Daniel Day-Lewis durchaus auch von seinen Auftritten in kommerziell erfolgreichen Projekten profitiert hat, und nicht umsonst in jeder Watchmojo-artigen Auflistung großartiger spielerischer Performances ganz vorn mit dabei ist. Erfolg an der Kasse und künstlerische Erfüllung schließen sich doch nicht aus.

Jeder Mensch, der mit Schauspiel oder dem Bereich Schauspiel was am Hut hat, weiß, dass es in der Praxis schlicht und einfach darum geht, was man mitbringen kann und was nicht. Kann sein, dass DDL ganz einfach seeeeehhhhhr viel mehr Zeit braucht als seine Kollegen, um sich in einer Rolle zurecht zu finden, dafür jeden Part nagelt. Dadurch verliert er möglicherweise hin und wieder den Anschluss, da es am Ende des Tages ja vor allem zeitlich hinhauen muss. Dass er nur das macht, worauf er Lust hat, ist ein Privileg, das er sich nur aufgrund seiner bereits verzeichneten Erfolge leisten kann. Ob das schon immer so war, wage ich sehr ernsthaft in Frage zu stellen. Wir fangen ja alle irgendwann irgendwo an.
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Mr.Chrismas Jones
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Wahrscheinlich hätte er dann wieder "Method Acting" betrieben, wäre dafür bei einem echten Geheimagenten bei seiner Mission dabei gewesen.
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MARVEL
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SandyBondgirl hat geschrieben: 18. Oktober 2020 16:40
MARVEL hat geschrieben: 19. Februar 2020 14:43 In Zeiten vor Craig hätte ich Owen sehr passend gefunden. Auch weit aus passender als Craig. Craig ist eher der Schläger-Typ.
Mittlerweile ich Owen natürlich deutlich zu alt.
Aber es wäre schon toll gewesen ihn als Bond anstelle Craigs zu sehen, er hätte viele alte Bond-Fans sicher nicht so vor den Kopf gestoßen wie Craig.
Wieso findest du, dass er Bond-Fans so vor den Kopf gestoßen hat?
Also, er ist schon anders, aber 'vor den Kopf stoßen' ist schon ein harter Ausdruck?
Vielleicht klar meine Aussage allgemeingültiger als ich sie meinte. Ich selber bin Bond-Fan seit dem ich 5 oder 6 bin... also schon gut 35 Jahre. Mich hat Craig nicht nur einmal vor den Kopf gestoßen. Aber gut, ich bin vielleicht nur einer und vernachlässigbar.
Zumindest einem Kumpel geht es noch schlimmer als mir. Der schaut seit Craig die Filme allenfalls noch einmal, um sie gesehen zu haben.
Meine Freundin hatte zumindest am Anfang riesen Probleme mit Craig.

Das wieso: Zum einen ist Bond nicht blond. ;)
Dann ist DIESER Bond halt eher ein Schläger (was ich schon geschrieben habe). Von einem Gentleman ist Craig weit entfernt. Zwar versucht er es immer mal wieder... es passt aber nicht zu ihm.
In den alten Bondfilmen wäre Craig der Handlanger des Schurken gewesen, oder der tumbe CIA-Agent der schnell draufgeht.
Das Bond hart UND klassisch funktioniert hat vor allem Dalton gezeigt, aber den mögen auch viele Bond-Fans nicht (meine Freundin zum Beispiel). ;)
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Mr.Chrismas Jones
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Marvel: Die gleiche Meinung über Craig hat mein Vater auch. Für ihn ist Craig einfach kein Gentleman. Brosnan fand er passte besser als Bond, allerdings fand er von Craig die Filme besser(bis auf SP, den fand er wirklich mies.)
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MARVEL
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Mr.Chrismas Jones hat geschrieben: 19. Oktober 2020 15:00 Marvel: Die gleiche Meinung über Craig hat mein Vater auch. Für ihn ist Craig einfach kein Gentleman. Brosnan fand er passte besser als Bond, allerdings fand er von Craig die Filme besser(bis auf SP, den fand er wirklich mies.)
Brosnan als Bond fand ich auch besser... und mit GoldenEye hat Brosnan auch in einem der besten Bond-Filme überhaupt mitgespielt... zumindest meiner Meinung nach. ;)
Aber mit Stirb an einem anderen Tag war er auch in einem der schlechtesten dabei.
Craig... ja, seine Augen... DAS ist Bond... der Rest...
Und seine Filme?! Casino Royal fand ich noch gut. Mich hat es nicht so gestört das Bond da noch ungeschliffen war. Mit jedem Film wünschte ich mir aber mehr, dass man endlich mal wieder etwas klassisches reinbringt. Wirklich geschafft hat man das (für mich) erst mit Spectre. Der Film hat aber dafür andere Schwächen.

Der Trailer zu NTTD schaut tatsächlich mal wieder nach Bond aus... und ich will die Hoffnung nicht aufgeben, dass die guten Dinge aus Spectre mit den guten aus Casino Royal eine Verbindung eingehen können, und ich endlich mal wieder einen richtigen Bond-Film sehen kann... :)
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craigistheman
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Mr.Chrismas Jones hat geschrieben: 19. Oktober 2020 13:20 Wahrscheinlich hätte er dann wieder "Method Acting" betrieben, wäre dafür bei einem echten Geheimagenten bei seiner Mission dabei gewesen.
Ach um Method Acting wird ein viel zu großer Mythos gesponnen. Klar gibt's extreme Beispiele, gerade was körperliche Veränderungen angeht. Ob das eine Performance aber wirklich soooo viel besser macht, ich wage es manchmal zu bezweifeln. Mir sind die Schauspieler*innen am sympathischsten, die da kein so großes Fass aufmachen, sondern einfach "machen" und die Klappe halten. Kennst du diese Anekdote zwischen Dustin Hoffman und Laurence Olivier am Set von Schlesingers Marathon Man?
“How did your week go, dear boy,” Olivier said.

Hoffman told him that he had filmed a scene in which his character was supposed to have been up for three days straight.

“So what did you do?” Olivier asked.

“Well, I stayed up for three days and three nights.”

Laurence Olivier then uttered this famous line, “Why don’t you just try acting?”
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Mr.Chrismas Jones
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Craig: Das war ja auch mehr als Witz gemeint. Nur ist Day-Lewis ja für sein starkes "Method Acting" bekannt, deswegen schrieb ich das. Mir sind auch Schauspieler lieber, die damit nicht übertreiben sondern einfach normal schauspielern. Das ständige Ab- und Zunehmen von Christian Bale finde ich z.B. auch überhaupt nicht bewundernswert, sondern einfach nur krank.
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craigistheman
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Mr.Chrismas Jones hat geschrieben: 19. Oktober 2020 15:58 Craig: Das war ja auch mehr als Witz gemeint. Nur ist Day-Lewis ja für sein starkes "Method Acting" bekannt, deswegen schrieb ich das. Mir sind auch Schauspieler lieber, die damit nicht übertreiben sondern einfach normal schauspielern. Das ständige Ab- und Zunehmen von Christian Bale finde ich z.B. auch überhaupt nicht bewundernswert, sondern einfach nur krank.
Ah ok :).

Ja es verweist auf einen sehr wichtigen Diskurs. Spielfilm kann in den meisten Fällen ja lediglich ein raumzeitlich komprimiertes Abbild einer Realität sein. Eine Behauptung, eine Haltung. Wenn also bereits klar ist, dass Kino behauptet ist, brauche ich dann wirklich diese überspitzten naturalistischen oder pseudonaturalistischen Zugänge, wie die eines Herrn Bales um zu partizipieren?
Nicht, dass es nicht irgendwo faszinierend ist, wie wandlungsfähig und zäh der Typ ist. Aber zu welchem Zweck?
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Casino Hille
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Andersrum: Wenn Bale es machen will, wo ist das Problem? Es sind die Medien, die daraus eine große Sache machen. Mir ist das persönlich egal, ob er sich fett frisst oder einen Fat Suit trägt, solange seine Leistung im Film hervorragend ist – wie eigentlich immer bei ihm der Fall. Man darf Method Acting einfach nicht auf dieses Podest heben, dann ist es auch nichts wichtiges mehr.
Prejudice always obscures the truth.
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