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von HCN007
Agent
iHaveCNit: Avengers: Endgame (2019)
25.04.2019 und 27.04.2019
Nach 11 Jahren und 21 Filmen kommt nun Marvels 22. Film und der Abschluss der sogenannten „Infinity-Saga“ mit dem für 4. Teile typischen Filmtitel „Endgame“ - „Hallo Highlander !“ - in die Kinos. Nach dem das Regisseurenduo Anthony und Joe Russo bereits den 2. und 3. Film von Captain America und auch „Infinity War“ inszeniert haben, sind beide auch für „Endgame“ mit der Regie betraut.
An dieser Stelle würde ich eigentlich die Handlung wiedergeben, aber da der Film am besten nicht gespoilert werden sollte, weiß wohl jeder, der bereits „Infinity War“ gesehen hat, dass die Konsequenzen aus „Infinity War“ aufgegriffen werden und diese sowie der Aufbau von 21 vorab veröffentlichten Filmen eine Kette von Reaktionen folgen lässt.
Der Film ist mit 181 Minuten ein unfassbar langes Brett. Ich habe den Film innerhalb von 48 Stunden ganze 2 mal in 3D und davon einmal in Atmos gesehen. Während der beiden Sichtungen habe ich unfassbar viel erlebt. Nicht nur das, was sich auf der Leinwand entfaltet hat, sondern auch innerlich meine durch 11 Jahre entwickelten Bindungen und Emotionen mit Charakteren kamen diese Erinnerungen wieder hoch. Meinen Eindruck nach der ersten Sichtung habe ich in Form einer kurzen Zusammenfassung für mich notiert, die ich hier kurz zitieren möchte:
„Marvels krönender Abschluss von 22 Filmen ist eine neue Messlatte, wenn es um Ensemblefilme geht mit einem interessanten, menschlichen, ernsten und riskanten Ansatz und der notwendigen Ruhe im Aufbau, dass sich auf einen spannenden Mittelteil und ein bombastisches Finale hinausläuft, bei dem alle möglichen Emotionen bedient werden. Meinen Respekt dafür, auch wenn der Film nicht ganz frei von Schwächen ist. Trotz allem eine tolle Fortsetzung von "Infinity War“.
Viele Momente des Films haben mir Gänsehaut beschert, die Kinnlade runterklappen lassen und auch den Tränen war ich an manchen Stellen sehr nahe. Die Dauer des Films war keine Minute zu lang oder zu kurz und die 181 Minuten sind spannend und kurzweilig geworden. Der Verlauf des Films war für mich mit einigen Überraschungen gespickt. Sowohl von einigen Charakterauslegungen, Ideen und Querreferenzen, die auch zur Handlung selbst passend waren. Dabei waren einige Auslegungen von Charakteren für mich etwas befremdlich und auch einige Ideen im Drehbuch mitunter auch bezüglich auch einer Verwendung von Charakteren etwas sehr faul, einfach und chaotisch gehalten. Aber darüber kann ich entsprechend auch etwas darüber hinwegsehen, denn als Finale der „Infinity-Saga“ ist das ein toller Abschluss. Handwerklich tolle Action, Spezialeffekte, die Filmmusik von Alan Silvestri.
Zum Schluss muss ich für dieses Mammutprojekt von Marvel meinen Respekt aussprechen und damit haben Sie für mich Filmgeschichte geschrieben. Eine unglaubliche Masse an 22 Filmen in 11 Jahren mit einer schier unglaublichen Zahl an Schauspielern in die Kinos zu bringen und einen solchen Erfolg zu generieren – und mich natürlich als Filmfan zu begeistern, auch wenn natürlich der ein oder andere Film weniger gut als die anderen ist.
„Avengers: Endgame“ - My First and Second Look – 9/10 Punkte.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "